Tipps zur Referatsgestaltung
August 19th, 2007
Ein Referat wird referiert, das heißt, es wird ein Vortrag gehalten. Um einen Vortrag abwechslungsreich zu gestalten, damit er die Aufmerksamkeit der Zuhörerschaft auf sich zieht, kann ein Vortrag abwechselnd gehalten werden (bei mehreren Referenten), es sollte mit Veränderung der Stimme gearbeitet werden oder der Vortrag durch den Einsatz von Medien bereichert werden, auf die dann wieder eingegangen werden kann. Medien sind zum Beispiel Hörbeispiele (CD), Fotos oder andere Bilder, Filmausschnitte, an die Gruppe ausgeteilte Texte, oder der Einsatz von Folien auf dem Overheadprojektor (denkbar wäre auch der Einsatz eines Beamers mit einem Laptop - von Powerpoint-Präsentationen wird abgeraten!). Interessant ist auch die Form des Interviews, bei dem auch ausgedachte Figuren zum Thema etwas sagen können; dieses Interview kann zum Beispiel auch mit einer Videokamera aufgezeichnet und während des Vortrags eingespielt werden. Bewährt hat sich der Einsatz eines Plakats, auf dem der Referatsvortrag in grober Struktur vorhanden ist, was sowohl den Referenten als auch den Zuhörern als Stütze dient. Das Plakat kann anschließend dauerhaft aufgehängt werden und den ästhetischen Reiz der Lernumgebung erhöhen.
Bei Referaten, die zum Thema aus dem Bereich der Musik gehalten werden, ist es sehr wichtig, den Schwerpunkt auf die Musik zu legen. Das bedeutet, dass die oben genannten Medien bestenfalls immer wieder auf Besonderheiten der Musik eines Künstlers, einer Künstlerin oder einer Gruppe verweisen.
Die Darstellung der Biographie von Künstlern, Künstlerinnen oder Musikgruppen sollte unbedingt so knapp wie möglich und nur so ausführlich wie nötig ausfallen, wobei biographische Details auch auf die Beeinflussung und Entwicklung der Musik bezogen werden sollen.
Ein abschließendes Quiz, vielleicht als ausgeteilter Fragebogen – mit oder ohne Hörbeispiele -, das zu Beginn des Vortrags angekündigt wird, kann den Anreiz der Zuhörer erhöhen, „gut aufzupassen“.
von Steinhoff