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	<title>steinhoff-musik.net &#187; Musik divers</title>
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	<pubDate>Mon, 30 Jun 2008 18:09:15 +0000</pubDate>
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		<title>ASJGO am GHB</title>
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		<pubDate>Mon, 14 Apr 2008 21:28:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Musik divers]]></category>

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		<description><![CDATA[ 
Am vergangenen Freitagabend haben einige von euch was verpasst: ein Konzert des ASJ-Gitarrenorchesters (www.asjgo.de), das bei uns am GHB gastierte. Siebzehn Gitarre spielende junge Menschen haben als fein eingespieltes Orchester mit ihrem Leiter Christian Moritz (www.gitarre-hamburg.de) ein ambitioniertes Konzert gegeben und ihr Wettbewerbsprogramm ausprobiert. Es wurden orchestrale Gitarrenarrangements zeitgen&#246;ssischer Komponisten und romantischer Musik pr&#228;sentiert und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p align="center"><img align="middle" width="450" src="http://www.steinhoff-musik.net/bilder-texte/Gitarrenorchester.jpg" alt="Gitarrenorchester" height="256" style="width: 450px; height: 256px" title="Gitarrenorchester" /> </p>
<p>Am vergangenen Freitagabend haben einige von euch was verpasst: ein Konzert des ASJ-Gitarrenorchesters (www.asjgo.de), das bei uns am GHB gastierte. Siebzehn Gitarre spielende junge Menschen haben als fein eingespieltes Orchester mit ihrem Leiter Christian Moritz (www.gitarre-hamburg.de) ein ambitioniertes Konzert gegeben und ihr Wettbewerbsprogramm ausprobiert. Es wurden orchestrale Gitarrenarrangements zeitgen&#246;ssischer Komponisten und romantischer Musik pr&#228;sentiert und war toll zu h&#246;ren und zu sehen, wie die verschiedene Stimmen spielenden Gruppen miteinander einen vollen Klang entwickelt und zusammen musiziert haben. W&#228;hrend des ersten Teils des Programms, der aus dem Wettbewerbsprogramm bestand, sollte nicht applaudiert werden, um die Wettbewerbssituation zu proben. Doch anschlie&#223;end und bei den auswendig vorgetragenen Solost&#252;cken, die abwechslungsreich zusammengestellt waren und durch K&#246;nnen und Ausdruck &#252;berzeugten, kamen die K&#252;nstler dann zu reichlich Beifall. Von besonderem &#228;sthetischen Reiz war der Beginn des Konzerts, indem erst ein Musiker erschien und zu spielen begann, bevor nach und nach die anderen Instrumentalisten einzeln dazukamen und neue Stimmen mit- und einbrachten. Zum Schluss wurden noch ein paar jazzverwandte St&#252;cke gespielt, so dass der Abend einen beinahe beschwingten Ausklang fand. Das qualitativ gut besuchte Konzert – das Publikum konnte den anderthalbst&#252;ndigen Vortrag sichtlich genie&#223;en – war ein Geheimtipp - leider! Es war ein Genu&#223;! Ich habe nichts verpasst. Vielen Dank!</p>
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		<title>Wir tragen in uns die gesamte Musik (E.M.Cioran, 1911-1995)</title>
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		<pubDate>Sun, 19 Aug 2007 20:54:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Musik divers]]></category>

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		<description><![CDATA[Wir tragen in uns die gesamte Musik: sie ruht in den Tiefenschichten der Erinnerung. All das, was musikalisch ist, geh&#246;rt zur Reminiszenz. In der Zeit, da wir noch keinen Namen besa&#223;en, m&#252;ssen wir wohl alles vorausgeh&#246;rt haben.
(Aus: Emil Mihai Cioran. Lacrimi si Sfinti. Deutscher Titel: Von Tr&#228;nen und von Heiligen)
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			<content:encoded><![CDATA[<p><font size="3">Wir tragen in uns die gesamte Musik: sie ruht in den Tiefenschichten der Erinnerung. All das, was musikalisch ist, geh&#246;rt zur Reminiszenz. In der Zeit, da wir noch keinen Namen besa&#223;en, m&#252;ssen wir wohl alles vorausgeh&#246;rt haben.</font></p>
<p><font size="3">(Aus: Emil Mihai Cioran. Lacrimi si Sfinti. Deutscher Titel: Von Tr&#228;nen und von Heiligen)</font></p>
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		<title>Robert Schumanns Musikalische Haus- und Lebensregeln</title>
		<link>http://www.steinhoff-musik.net/2007/08/19/robert-schumanns-musikalische-haus-und-lebensregeln/</link>
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		<pubDate>Sun, 19 Aug 2007 13:23:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Musik divers]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.steinhoff-musik.net/archives/24</guid>
		<description><![CDATA[Die Bildung des Geh&#246;rs ist das wichtigste.
Spiele im Takte. Das Spiel mancher Virtuosen ist wie der Gang eines Betrunkenen. Solche nimm dir nicht zum Muster.
Lerne fr&#252;hzeitig die Grundgesetze der Harmonie.
Klimpere nie. Spiele immer frisch zu und nie ein St&#252;ck halb. Bem&#252;he dich, leichte St&#252;cke gut und sch&#246;n zu spielen. Es ist besser, als schwere mittelm&#228;&#223;ig [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Bildung des Geh&#246;rs ist das wichtigste.<br />
Spiele im Takte. Das Spiel mancher Virtuosen ist wie der Gang eines Betrunkenen. Solche nimm dir nicht zum Muster.<br />
Lerne fr&#252;hzeitig die Grundgesetze der Harmonie.<br />
Klimpere nie. Spiele immer frisch zu und nie ein St&#252;ck halb. Bem&#252;he dich, leichte St&#252;cke gut und sch&#246;n zu spielen. Es ist besser, als schwere mittelm&#228;&#223;ig vorzutragen.<br />
Du musst es so weit bringen, dass du eine Musik auf dem Papier verstehst.<br />
Wenn du spielst, k&#252;mmere dich nicht darum, wer dir zuh&#246;rt. Spiele aber immer, als h&#246;rte dir ein Meister zu.<br />
Aller Passagenkram &#228;ndert sich mit der Zeit. Nur, wo die Fertigkeit h&#246;heren Zwecken dient, hat sie Wert.<br />
Du sollst schlechte Kompositionen weder spielen noch, wenn du nicht dazu gezwungen bist, sie anh&#246;ren.<br />
Lass dich durch den Beifall, den sogenannte gro&#223;e Virtuosen oft erringen, nicht irre machen. Der Beifall der K&#252;nstler sei dir mehr wert als der des gro&#223;en Haufens.<br />
Alles Modische wird wieder unmodisch. Und treibst du&#8217;s bis in das Alter, so wirst du ein Geck, den niemand achtet.<br />
Viel Spielen in Gesellschaften bringt mehr Schaden als Nutzen.<br />
Spiele flei&#223;ig Fugen guter Meister. Bachs »Wohltemperiertes Klavier« sei dein t&#228;glich Brot.<br />
Von deinen musikalischen Studien erhole dich flei&#223;ig durch Dichterlekt&#252;re.<br />
Von S&#228;ngern und S&#228;ngerinnen l&#228;sst sich manches lernen, doch glaube ihnen auch nicht alles.<br />
Vers&#228;ume keine Gelegenheit, dich auf der Orgel zu &#252;ben. Es gibt kein Instrument, das am Unreinen im Tonsatz wie im Spiel allsogleich Rache nehme als die Orgel.<br />
Singe flei&#223;ig im Chor mit, namentlich Mittelstimmen. Dies macht dich musikalisch.<br />
H&#246;re flei&#223;ig auf Volkslieder. Sie sind eine Fundgrube der sch&#246;nsten Melodien und &#246;ffnen dir den Blick in den Charakter der verschiedenen Nationen.<br />
Urteile nicht nach dem Erstenmalh&#246;ren &#252;ber eine Komposition. Was dir im ersten Augenblick gef&#228;llt, ist nicht immer das Beste. Meister wollen studiert sein. Vieles wird dir erst im h&#246;chsten Alter klar werden.<br />
»Melodie« ist das Feldgeschrei der Dilettanten. Und gewiss: eine Musik ohne Melodie ist gar keine. Verstehe aber wohl, was jene darunter meinen: eine leichtfassliche, rhythmisch gef&#228;llige gilt ihnen allein daf&#252;r. Es gibt aber auch andere anderen Schlages, und wo du Bach, Mozart, Beethoven aufschl&#228;gst, blicken sie dich in tausend verschiedenen Weisen an. Des d&#252;rftigen Einerleis [&#8230;] wirst du hoffentlich bald &#252;berdr&#252;ssig.<br />
F&#228;ngst du an zu komponieren, so mache alles im Kopf. Die Finger m&#252;ssen machen, was der Kopf will, nicht umgekehrt. Verlieh dir der Himmel eine rege Phantasie, so wirst du in einsamen Stunden wohl oft wie festgebannt am Fl&#252;gel sitzen, in Harmonien dein Inneres aussprechen wollen. Der Jugend gl&#252;cklichste Stunden sind diese. H&#252;te dich indessen, dich zu oft einem Talent hinzugeben, das Kraft und Zeit gleichsam an Schattenbilder zu verschwenden dich verleitet. Die Beherrschung der Form, die Kraft klarer Gestaltung gewinnst du nur durch das feste Zeichen der Schrift. Schreibe also mehr als du phantasierst.<br />
Sieh dich t&#252;chtig im Leben um, wie auch in andern K&#252;nsten und Wissenschaften.<br />
Die Gesetze der Moral sind auch die der Kunst. Es ist des Lernens kein Ende.</p>
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		<title>Rezeptionskategorien nach Hermann Rauhe</title>
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		<pubDate>Sun, 19 Aug 2007 13:21:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Musik divers]]></category>

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		<description><![CDATA[Integratives H&#246;ren
 
Das Integrative H&#246;ren, das ganzheitliche Musikh&#246;ren, umfasst alle Rezeptionsarten des bewussten und unbewussten H&#246;rens; es soll nicht nur musikalische Strukturen erfassen; affektive Wirkungen von Musik sollen auch eingeschlossen sein.
 
Bewusstes H&#246;ren
 
Empathisches H&#246;ren
Bewusstes Hingeben, einf&#252;hlendes Hineinversetzen in die geh&#246;rte Musik, dabei tendenziell ganzheitliches Erfassen.
 
Strukturelle Rezeption
Mitdenkendes, aus Details Zusammenh&#228;nge schaffendes H&#246;ren und Nach­vollziehen von Musik.
 
Subjektorientierte Rezeption
Musik wird [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Integratives H&#246;ren<br />
</strong> <br />
Das Integrative H&#246;ren, das ganzheitliche Musikh&#246;ren, umfasst alle Rezeptionsarten des bewussten und unbewussten H&#246;rens; es soll nicht nur musikalische Strukturen erfassen; affektive Wirkungen von Musik sollen auch eingeschlossen sein.<br />
 <br />
<strong>Bewusstes H&#246;ren<br />
</strong> <br />
<em>Empathisches H&#246;ren<br />
</em>Bewusstes Hingeben, einf&#252;hlendes Hineinversetzen in die geh&#246;rte Musik, dabei tendenziell ganzheitliches Erfassen.<br />
 <br />
<em>Strukturelle Rezeption<br />
</em>Mitdenkendes, aus Details Zusammenh&#228;nge schaffendes H&#246;ren und Nach­vollziehen von Musik.<br />
 <br />
<em>Subjektorientierte Rezeption<br />
</em>Musik wird prim&#228;r nicht als Objekt, sondern als Spiegel zur Selbst­erkenntnis und Reflexion der Erfahrungs- und Wahrnehmungsstruktur des H&#246;rers aufgefasst.<br />
 <br />
<strong>Unbewusstes H&#246;ren<br />
</strong> <br />
<em>Zerstreute Rezeption</em><br />
Vorbewusste, unverarbeitete Wahrnehmung scheinbar unaufdringlicher Musik.<br />
 <br />
<em>Motorisch-reflektorische Rezeption</em><br />
Unwillk&#252;rliches Ansprechen auf rhythmisch-motorische Ph&#228;nomene der Musik, z.B. durch Wippen, Pendeln usw.<br />
 <br />
<em>Assoziativ-emotionale Rezeption</em><br />
Unbewusst verkn&#252;pft der H&#246;rer Musik mit subjektiv bedeutsamen Erfahrungen, Erinnerungen, Gef&#252;hlen.</p>
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